Rückblick 2021

Das zweite Coronajahr ist nun zu Ende – Zeit zu Beginn unseres Jubiläumsjahres zurückzublicken. Trotz Lockdown, baulicher und pandemiebedingter Einschränkungen konnten wir trotzdem einiges durchführen.

Los ging es ins Jahr 2021 im Januar mit eher traurigen Aussichten, steckten wir doch mitten im Lockdown. Das brachte das Trainerteam aber auch auf neue Ideen – so wurde die Idee eines Newsletters geboren. Dieser informierte in regelmäßigen Abständen über Training und Trainingsalternativen aber auch über das was alles so hinter den Kulissen lief – über Projekte, Jubiläen, Vorbereitungen und vieles mehr. Viele Sportler schickten Fotos vom Training im heimischen Fitnesscenter oder auf Skiern, von Lauf- und Fahrradeinheiten. Unsere Newsletter sind übrigens auch über die Homepage abrufbar.

Auch der Februar zog sich dank Lockdown. „Keiner anderen Sportart wird die Grundlage zur Ausübung so entzogen, wie dem Schwimmsport“ – diese Worte fand Speedo Deutschland in einem kurz vor Weihnachten 2020 an Bundeskanzlerin Angela Merkel verschickten, offenen Brief des Unternehmens. Dieses Zitat nutzten wir für eine Teilnahme an einer Ausschreibung zur Prämierung „bester Ideen zur Mitgliederbindung von Harzer Sportvereinen wegen Coronabedingten Sporteinschränkungen“, bei denen wir zu den ausgezeichneten Vereinen gehörten.

Im März erfolgte coronakonform die Übergabe der Berufung als Leistungsstützpunkt des Landesschwimmverbands durch die Landestrainerin Carmela Ertel. Ab Mitte März durften dann die Kadersportler des Nachwuchsbereichs unter strikten Auflagen wieder zweimal die Woche ins Wasser. Das betraf insbesondere Sportler der LG II und LG III. Außerdem wurden bei besseren Wetterbedingungen einmal die Woche Nordic Walking als neues Angebot für den Erwachsenenbereich aufgenommen.

Im April und Mai führte der Verein dann mit den Kindern und Jugendlichen ein Umweltprojekt durch – unter anderem wurde ein Beet für Wildblumen angelegt, es wurden zwei Bäume gepflanzt, ein Insektenhotel eröffnet und Müll aufgesammelt. Parallel fand bei besserem Wetter einmal die Woche ein Bewegungsprogramm im Freien für die einzelnen Trainingsgruppen statt , teilweise an der Schwimmhalle, teilweise am Vereinsbungalow, teilweise im Freibad nach dessen Eröffnung. Der 60. Geburtstag von Urgestein „Hoffel“ im Mai ging da doch fast unter – auch wenn ein schöner Zeitungsartikel über „König Hoffels“ (eine Hommage an die Mittelaltertage) Wirken berichtete.

Großer Jubel dann im Juni – pünktlich zum Kindertag ging es nach sechs endlos erscheinenden Monaten ohne Wasser endlich wieder in die Schwimmhalle. Sowohl für den Schwimmkurs als auch die anderen Kindergruppen. Die Freude war groß, der Respekt nach der langen trainingsfreien Zeit auch. Gleichzeitig freute sich der verein im Juni sowohl über die erneute Auszeichnung als „zertifizierte Schwimmschule“ als auch über den Gewinn der Aktion Förderpenny, verbunden mit einem Preisgeld von immerhin 2000 Euro. Und noch eine tolle Neuigkeit: dank sinkender Infektionszahlen durfte endlich wieder eine Veranstaltung stattfinden – der Mittelaltertag in Langeln. Natürlich mit Hygienekonzept, Abstandsregelungen und Einschränkungen und als Tagesveranstaltung, aber eben endlich wieder in Präsenz.

Im Juli war es dann fast wieder wie in Vor-Coronazeiten. Unsere Seepferdchenguides schlossen ihre Ausbildung ab – bereit für den neuen Schwimmkurs im Herbst. Zur großen Freude aller konnte das Zeltwochenende stattfinden und zur noch größeren Freude besuchte uns eine kleine Mannschaft aus Neustadt an der Weinstraße. Bei einer Stadtführung gab es für die Gäste viel zu sehen. Nach 1,5 Jahren Wettkampfpause konnten sich die jüngeren Schwimmer das erste Mal wieder im Wettkampfbecken messen und dann ging es mit dem Landestauchsportverband noch zum Spielewochenende nach Landsberg. Einziger Wermutstropfen – die Schließung der Schwimmhalle wegen der letzten Sanierungsmaßnahmen. Dafür startete das Training im Waldhofbad durch und endlich konnten dort auch die Erwachsenen wieder ins Wasser. Sowohl im Juli als auch im August gab es ein Trainingsangebot im Freibad – zweimal die Woche wurden Sportspiele für die Kindergruppen des Breiten- und Wettkampfsports und für die Erwachsenen Wassergymnastik angeboten. Auch der Schwimmkurs konnte im Waldhofbad fortgesetzt werden. Außerdem fand im August 2021 endlich wieder die Segelfreizeit statt.

Im September gab es zwar noch kein Training in der Schwimmhalle, dafür aber im Freibad. Für die Erwachsenen wurde eine Stadtführung organisiert und weckte auch Interesse – die Heimatstadt aus Sicht eines Touristen kennenzulernen hat ja auch seinen Reiz. Außerdem gewann der Verein mit seinem Umweltprojekt den Umweltpreis der Stadt Wernigerode.

Der Oktober machte es dann möglich – im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung eröffnete endlich wieder die Schwimmhalle. Auch hier bei der Jubiläumsveranstaltung präsentierte sich der Verein wieder aktiv – es wurde eine Badeparty organisiert und im Rahmen des Bewegungsprogramms erfolgte eine Technikvermittlung für das Kraul-, Brust- und Rückenschwimmen sowie Aquagymnastik angeboten. Und das Training durfte wieder für alle Trainingsgruppen starten, auch für die Erwachsenen. Auch der neue Schwimmkurs ging an den Start, während der „alte“ als LG V noch weiter am Seepferdchen arbeitete (schließlich war dieser 6 Monate „trockengelegt“). Endlich gab es auch im Wettkampfbereich mit dem Herbstschwimmen wieder einen selbst organisierten Wettkampf. Bunt wurde es auch, gleich Anfang des Monats trat die Schwarzlichttheatergruppe bei der Aktion „Kunst trifft Leerstand“ in Blankenburg auf. Und dank eines überraschenden Leserbriefs von Ines Wolf an die Neue Wernigeröder Zeitung wurde Volker „Hoffel“ Hoffmanns Wirken für den Schwimmverein öffentlich gewürdigt. Auch die Gruselparty Ende Oktober sorgte wieder für viele leuchtende Kinderaugen. Ganz große Freude brachte auch das Trainingslager der Wettkampfschwimmer in Northeim, das trotz harter Auflagen (u.a. tägliche Selbsttests) auch viel Spaß und Erfolge für die mitgereisten Sportler brachte. Neben dem täglichen Training standen auch ein Besuch des Circuslands in Einbeck sowie am letzten Abend ein Essen beim Griechen auf dem Plan, von den zahlreichen Spieleabenden und Spielaktionen ganz zu schweigen.

Licht aus, Magie an hieß es dann beim Schwarzlichtwochenende im November. Außerdem zeigten die Sportler der Sichtungsjahrgänge mit einem starken Wettkampf in Magdeburg, dass trotz Pandemie immer noch Talente im Verein sind. In Hildesheim beim Burger King Cup gab es dann auch zahlreiche Erfolge zu feiern. Außerdem wurden mit Ina Erdmann (Kampfrichterobfrau), Daniel Potschka (stellvertretender Vorsitzender, Trainer und Sponsor) sowie Bernd Dinnebier (Trainer) drei verdiente langjährige Mitglieder des Vereins mit der Ehrennadel in Bronze des Landesschwimmverbands ausgezeichnet.

Zum Ende des Jahres, im Dezember, starteten die Wettkampfschwimmer noch einmal sehr erfolgreich in Halle – so gut wie alle Teilnehmer kehrten mit einer Medaille zurück. Und auch der Aufnahmetest für die Sportschule wurde von Lotte Schupp aus der LG II hervorragend bestanden. Der „alte“ Schwimmkurs, jetzt LG V konnte nun auch mit dem Seepferdchen abschließen – ein Teil der Kinder verlässt uns nun, ein Teil bleibt entweder im breitensportlichen oder wettkampfsportlichen Bereich. Und eine Ehrung gab es noch über den Kreis-, Kinder- und Jugendring für drei verdiente Helfer des Vereins – Dr. Nancy Bauer, die stets auch die Wettkämpfe vor Ort als Kampfrichter unterstützt sowie Christian Lippold und Lena Böhler, die sich als „Jung im Ehrenamt“ insbesondere bei den offenen Kinder- und Jugendveranstaltungen einsetzen.

Nun geht es also ins Jubiläumsjahr und das hoffentlich bald mit weniger Corona und mehr Vereinsleben.

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