Erfolgreiche Medaillenjagd beim Löwenpokal

Eigentlich stand für die Harzer Schwimmer Mitte Januar ja schon traditionell das Neujahrsschwimmfest in Northeim im Wettkampfkalender. Wie so oft in den vergangenen zwei Jahren machte Corona dem aber einen Strich durch die Rechnung – aufgrund nicht zumutbarer Corona-Auflagen wie dauerhaften Tragens einer FFP2 in der Halle, wurde die Veranstaltung abgesagt. Eine Ersatzveranstaltung sollte her. Fündig wurden die Harzer in Leipzig. Am 16.1. ging es daher auf die 150km lange Fahrt nach Sachsen – auch hier unter strikten Auflagen wie 2G+ für alle, aber doch etwas weniger strikt als in Niedersachsen. Schon die Anreise war dabei schwierig zu organisieren – während die jüngeren Sportler vormittags schwammen, gingen die älteren Sportler erst ab Mittags an den Start – Zuschauer waren nicht zugelassen, Trainerkontingente begrenzt. Dank engagierter Eltern klappte es aber und so meldeten insgesamt 17 Sportler für den Tag. Soviel sei verraten – au Harzer Seite gab es keine Ausfälle und mit einer starken Leistung stand am Ende Platz 4 von 12 Vereinen in der Medaillenwertung im Protokoll.

Für die sieben Jüngeren der Jahrgänge 2011 bis 2014 ging es schon früh um halb sieben auf den Weg. Vor Ort dann großes Staunen angesichts der 50m Bahn. Gleich der erste Start von Lotte Schupp (JG 2012) brachte dann auch die erste Medaille – Gold über die 50m Schmetterling mit einem riesigen Zeitensprung von gut 6 Sekunden. Schlag auf Schlag ging es dann weiter. Gold für Lotte gab es außerdem über die 50m Rücken, die 100m Rücken und die 100m Freistil, Silber noch über die 50m Freistil. Im Jahrgang 2013 folgte ihr ihre Schwester Neele mit dreimal Gold (50m Brust/100m Brust/50m Freistil) sowie einmal Silber (50m Rücken). Lucy Born holte im selben Jahrgang Gold über die 100m Freistil, Bronze über die 50m Brust und Platz 4 sowohl über die 50m Rücken als auch die 50m Freistil. Dabei hatte sich der Veranstalter etwas tolles ausgedacht – die Viertplatzierten erhielten nämlich auch eine Medaille – eine aus Holz mit einer eingebrannten vier. Im Jahrgang 2014 starteten mit Rieke Jennert, Lena Krahé und Mia-Sofie Kutzner gleich drei Schwimmerinnen. Im stark besetzten Feld erschwamm sich Rike zweimal Bronze, Lena wurde Vierte und Mia sechste. Als älteste Schwimmerin war früh Kimi Hechler im Jahrgang 2011 dabei. Auf allen Strecken schwamm sie Bestzeit und freute sich über Platz 4 über die 50m Freistil. Am Ende dann die ganz große Überraschung – sowohl Lotte als auch Neele erhielten noch einen Pokal für die jeweils punktbeste Leistung in ihrem Jahrgang.

Mittags dann der fliegende Wechsel vor der Schwimmhalle – die kleinen fuhren, die Älteren kamen. Auf dem Programm standen dieselben Strecken. Der Nachmittagsabschnitt war dabei vor allem eins – schnell! Aufgrund der Trennung der Jahrgänge gab es in manchen Wettkämpfen nur zwei Läufe – kaum aus dem Wasser ging es oft schon wieder rein. Keine Zeit fürs Umziehen, Essen oder Luft holen – die Sportler kamen wirklich ins Schwitzen. Trotzdem gab es zahlreiche Bestzeiten und auch hier einiges an Edelmetall. Insbesondere der Jahrgang 2007 sammelte fleißig – Jolina Tannenberg (1/2/1), Marek Streve (1/2/0) und Theodor Gödeke (1/1/1) holten das Gros der Medaillen bei den Großen. Im Jahrgang 2008 holte Amy Hentschel Silber über die 100m Brust und Clara Bauer auf derselben Strecke sowie auch über die 100m Rücken Bronze. Quentin Jennert holte im Jahrgang 2009 Bronze über die 200m Freistil, Justin Benjamin Nötzel wurde vierter auf der Freistil- und der Bruststrecke. Im Jahrgang 2010 hatten Jasper Bresch, Ida Helene Bujak und Mia Helmholtz einen schweren Stand – hier starteten die aktiven Sportschüler der SSG Leipzig, die seit neuestem durch Dagmar Hase trainiert werden. Trotzdem erschwamm sich Jasper eine Holzmedaille und Ida und Mia Top 6 und Top 10 Platzierungen.

Trotz des hohen Tempos freuten sich am Ende alle, dass doch noch ein Wettkampf stattfinden konnte. Ein großer Dank der mitgereisten Trainerinnen geht an die Fahrer der „Großen“, die sich bei winterlichen Temperaturen auf einen Sonntag die Zeit in Leipzig vertreiben mussten und trotzdem für den Verein da waren.

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